5 Tipps für die Regentage

Man ist voll motiviert und möchte seine kreativen Ideen ausleben. Aber was ist, wenn man primär outdoor fotografiert und das Wetter spielt nicht mit. Es regnet z.B. Kennt Ihr das?

Da gibt es doch einen bekannten Spruch der besagt, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Klamotten.
Nun, für die hartgesottenen ist ein Regenwetter kein Hindernis, um fotografieren zu gehen. Regenklamotten an, Equipment sicher verstauen und los geht’s.
Aber es gibt auch viele „Schönwetterfotografen“. Zu denen zähle ich mich ehrlich gesagt auch. Diese sitzen dann gefrustet zu Hause, da sie ihr Vorhaben nicht umsetzen können. Das muss aber nicht sein.

Leider können wir nichts daran ändern, wenn es mal regnet und wir aber unbedingt fotografieren gehen wollen. Da hat man nun zwei Möglichkeiten:

  1. Den Schweinehund überwinden und doch auf Fototour zu gehen
  2. Die Idee ein anderes mal umzusetzen

Aber sind das nun wirklich ALLE Möglichkeiten, die man hat?

Nein, bestimmt nicht. Ich möchte hier ein paar Varianten vorstellen, um sich doch kreativ auszuleben.

 

1. Ideenbuch führen

Um nicht eine geniale Idee zu vergessen, sollte man sich diese notieren. Am besten ist dafür ein kleines Notizbuch geeignet. Hier kann man z.B. die Szene grob aufskizzieren und ein paar hilfreiche Stichwörter dazu schreiben.
Somit liegen die Ideen immer griffbereit, wenn sich die Situation für die Umsetzung ergibt.

Ob man hier ein traditionelles Notizbuch verwendet oder z.B. Evernote, ist jedem selbst überlassen.
Ersteres verwende ich.
Dies finde ich persönlich einfacher zu handhaben und das Skizzieren per Hand fördert auch ungemein die Kreativität.

 

2. Archiv durchstöbern

Vielleicht findet man hier das eine oder andere Bild, das man noch mal bearbeiten möchte. Es ist nicht selten, dass sich hier einige schicke Bilder finden lassen.

Liegen diese eine Zeit lang im Archiv und man hat keinen zeitnahen Bezug mehr zu dem Bild, nimmt man dieses ganz anders war.
Was einem kurz nach dem Aufnehmen nicht gefallen hat, kann nach einer Weile als äußerst interessant erscheinen.
Aus diesem Grund kann ich nur empfehlen, die wirklich „schlechten“ Bilder gleich zu Beginn zu löschen, um nicht unnötigen Speicherplatz zu belegen.
Z.B. wenn diese komplett unter-/überbelichtet sind, der Beschnitt liegt komplett daneben, sie sind unscharf, etc.

 

3. Neue Bearbeitungstechniken ausprobieren

Hier können nicht nur die Bilder von 2.) hergenommen werden, sondern auch aktuelle.
Probiert doch einfach mal eine komplett andere Bearbeitungsmethodik aus. Eine, die Ihr noch nie umgesetzt habt.
Hier bietet Lightroom und Photoshop unendlich viele Möglichkeiten an. Selbstverständlich kann auch ein anderes Bearbeitungsprogramm hergenommen werden.

Die beste Quelle, um sich inspirieren zu lassen, ist YouTube.
Es kommen auch immer wieder neue Programme auf den Markt, um seine kreativen Idee umzusetzen. Auch die Bedienung wird immer einfacher. Hier ist man nicht so erschlagen von den vielen Funktionen, wie z.B. bei Photoshop.

 

4. Bilder analysieren

Hier sind auch wieder Eure älteren Bilder aus dem Archiv (Punkt 2) äußerst nützlich.
Vergleicht mal Euren Stil, den Ihr über mehrere Jahre entwickelt habt (falls Ihr schon länger fotografiert).
Ihr werdet z. T. überrascht sein, wie sich die Bilder zum Positiven geändert haben. Sei es die Komposition, der Bearbeitungsstil, die allgemeine Aussage des Bildes, etc.

Nehmt Euch hierzu viel Zeit…richtig viel Zeit. Ihr werdet sehen, dass Ihr auch durch die Analyse der Bilder lernt. Evtl. entdeckt Ihr noch Potential, um Euch zu verbessern. Es heißt ja so schön „man lernt nie aus“.

 

5. Bilder ausdrucken & an die Wand hängen

Falls Ihr die Möglichkeit habt, druckt Eure Lieblingsbilder aus. Ihr werdet überrascht sein, dass es ein komplett anderes Empfinden ist, wenn Ihr den Print vor Euch seht. Habt Ihr keine Möglichkeit selbst auszudrucken, so gibt es jede Menge Online-Dienstleister, die für wenig Geld Eure Abzüge erstellen.

Es muss nicht immer ein großer Print sein. Oft reicht schon A4 aus.
Das ist auch eine angenehme Größe, um das Bild dann mit einem schönen Rahmen inkl. Passepartout zu versehen und an die Wand zu hängen.

Daraus kann man ein schönes, kleines Projekt machen. Sucht Euch in Eurer Wohnung eine Wand oder einen Abschnitt raus, dan dem Ihr Platz habt.
Sollte keiner zur Verfügung stehen, so tauscht doch einfach alte Bilder gegen Neue aus. Macht Euch eine kleine Galerie-Wand. Das beeindruckt nicht nur Euch selbst, sondern auch jeden Besuch, den Ihr bekommt.

 

In diesem Sinne: Immer schön kreativ bleiben 😉


 

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