Wie plane ich meine Fotoshootings am besten?

Es gibt Zeiten, an der man jede Menge Fotoideen hat und aber nicht weiß, welche zuerst umgesetzt werden soll.
Die Idee sprudeln nur so aus einem heraus. Wo soll man nun anfangen? Wie plane ich das alles?

Hier setzt nun das Ideen-Handbuch an, das ich schon in einem früheren Bericht (5 Tipps für die Regentage) erwähnt habe.
Sobald man einen Geistesblitz hat, sollte dieser nicht vergeudet werden. Sprich, man nimmt sich sein Notizbuch (oder wo man immer auch seine Einfälle aufskizziert) her und verewigt seine Ideen. Man weiß nie, ob sie früher oder später nützlich sind.

Aber zurück zur eigentlichen Planung der Fotoshootings.

 

Die Idee

Um überhaupt loszuziehen und Fotos zu schießen, sollte natürlich erst eine Idee vorhanden sein, was man shooten möchte. Oder man ist spontan. Aber diese Variante lasse ich bei diesem Thema mal aussen vor.
Hierzu nimmt man entweder das schon oben erwähne Ideen-Buch her oder man setzt eine aktuelle Idee um.
Nun hat man schon mal die Basis für das weitere Planen.

 

Zu welcher Tageszeit will man fotografieren?

Je nachdem was man umsetzen möchte ist es wichtig zu wissen, wie der Stand der Sonne ist. Hierzu gibt es ein paar nützliche Apps für das Smartphone. Mit denen kann man jede Tageszeit checken, wie der Sonnenstand ist und je nachdem wie das zu fotografiere Objekt zur Sonne steht.
Als Beispiel kann ich LightTrac empfehlen.

Auch wann die s.g. blaue Stunde bzw. Sonnenauf- und Untergang ist, kann mit der App Lumy herausgefunden werden.

Möchte man z.B. einen Sonnenuntergang oder eine Nachtaufnahme machen, so ist natürlich ein Stativ unabdingbar und sollte nicht vergessen werden.
Man kann auch einen s.g. Bohnensack verwenden, um dort die Kamera ruhig aufzulegen.

Des Weiteren ist dann auch ein Fernauslöser für die Kamera notwendig (Kabel, Infrarot, etc.). Hierzu bitte Deine Spezifikation der Kamera beachten, welchen Auslöser Du verwenden kannst.

 

Welche Kamera & Objektive verwende ich?

Hat man den Luxus, dass man zwei oder sogar mehrere Kameras und Objektive zur Verfügung hat, so ist dies der nächste Schritt.

Möchtest Du Landschaft fotografieren oder lieber Street?
Ist Dein Objekt leicht zu Fuß erreichbar oder bist Du gezwungen, auf Abstand zu fotografieren?
Möchtest Du eine Nachtaufnahme machen oder Nachmittags, wenn noch die Sonne scheint?

Je nach Aussage grenzt die Auswahl des Objektives ein und der Kamera ein.

Bei weit entfernten Gegenstände ist es sinnvoll, ein Zoom-Objektiv zu verwenden, um das Objekt formatfüllend darzustellen.
Möchte man eine weitläufige Landschaft im Ganzen aufnehmen, so ist ein Weitwinkelobjektiv sinnvoll.
Will man Street fotografieren, so ist eine Brennweite mit einem „natürlichen“ Blickwinkel (ca. 35-50mm) zu wählen.

Je nach Aufnahmesituation sind andere Bedingungen geben, die bei der Auswahl der Kamera und dem Objektiv berücksichtigt werden sollten.
Für die Wahl der Kamera ist auch noch das Rauschverhalten wichtig. Möchte man z.B. eine Nachtaufnahme machen ist es zu bevorzugen, dass eine Kamera mit niedrigem Rauschverhalten eingesetzt wird. Vorausgesetzt natürlich, dass man eine Auswahl überhaupt hat.

 

Was benötige ich sonst noch?

Hier ist natürlich an erster Stelle zu erwähnen, dass Du Speicherkarten benötigst (bei einer digitalen Kamera). Bei analog Kameras ist es etwas komplizierter. Hier ist je nach Aufnahmesituation und Aufnahmezeitpunkt (Tag, Nacht, Dämmerung) ein geeigneter Film zu wählen. Sprich der ISO-Wert ist hier zu berücksichtigen.

Des weiteren sind auch noch Filter zu erwähnen. Dies hängt (Ihr werdet es sicherlich erraten) von der der Aufnahmesituation ab.
Es gibt Polarfilter, Graufilter, Grauverlaufsfilter, etc.
Ich bin ehrlich gesagt kein großer Freund von Filter. Denn jeder Filter, den Ihr vor das Objektiv setzt, mindert die Qualität des Fotos. Weniger ist hier oft mehr. Und wenn ein Filter, dann bitte einen hochwertigen (z.B. von Hoya oder B&W).

Blasebalg und ein Microfasertuch für die Reinigung Eures Objektives, falls sich hier mal etwas Staub oder Fusseln absetzen.

 

Los geht’s

So das war’s. Ihr seid super vorbereitet und habt Eure Sachen gepackt.

Auf geht’s zum Fotografieren 😉


 

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